“Die Schule soll stets danach trachten, dass der junge Mensch sie als harmonische Persönlichkeit verlasse, nicht als Spezialist.” Albert Einstein

Städtische Gesamtschule - Remscheid | Brüderstraße 6-8 | 42853 Remscheid | Tel: 02191 / 461 250

Albert-Einstein-Schule Remscheid Städtische Gesamtschule Remscheid Sekundarstufen I und II   Brüderstraße 6-8 DE-42853 Remscheid Tel: 02191/461 250

Aktuelle Berichte und Fotos

zum Archiv

Der Tag der offenen Tür 2019 an der Albert-Einstein-Schule: ein Tag mit vielen interessanten Projekten und

Unterrichtsaktivitäten

Ezgi und Özge Dalgali informieren über Projekte und Unterrichtsaktivitäten am Tag der offenen Tür. Jan Christoph Heinsch lieferte die

Fotos.

Wir schauten zuerst bei den Schulsanitätern vorbei. Wir erfuhren wie Erste Hilfe geleistet wird, und wie ein Verband angelegt wird. Zum Glück mussten die Sanitäter nicht zu einem Noteinsatz ausrücken. Bei den Streitschlichtern nebenan gab es Flyer , die darüber aufklärten wie Konflikte friedlich gelöst werden. Beide Konfliktpartner werden angehört und die Regeln der Streitschlichtung werden erklärt. Eine andere Schüleraktivität war der Auftritt der SV. Die SV veranstaltete eine Tombola bei der es viele schöne Sachen zu gewinnen gab. Unter anderem konnten wertvolle Fußbälle mit dem richtigen Los gewonnen werden. Bei den Peers ging es darum zu erklären, was Sucht ist. Dabei wurde auch darüber aufgeklärt, welche schlimmen Folgen eine Suchterkrankung haben kann. Die Besucher konnten mithilfe einer Rauschbrille einen Eindruck davon bekommen, wie es ist, mit 1,8 Promille Aufgaben zu erledigen. Unter anderem sollten sie einen Ball in einem Basketballkorb versenken Natürlich gab es auch eine ganze Anzahl an Unterrichtsstunden, die gezeigt wurden. Im Fach Gesellschaftslehre der Klasse 5b stand ein erdkundliches Thema im Mittelpunkt. Es wurde eine Atlas Olympiade durchgeführt. In spielerischer Form und an fünf Stationen mussten Aufgaben gelöst werden. In der Klasse 6a war der Englischunterricht sehr lebenspraktisch. Es gab ein englisches Frühstück. Dabei durften die englischen Frühstücksklassiker wie Porridge, Sausages, Toast und Tee mit Milch nicht fehlen. So wurde mit der praktizierten britischen Esskultur den Schüler:innen besonders einprägsam englische Vokabeln vermittelt. In der Biologiestunde der Klasse 6e ging es um die menschlichen Sinnesorgane. An verschiedenen Stationen wurde der Aufbau und die Funktionsweise der verschiedenen Organe erklärt. In den Klassen waren Schneeflocken und Schneemänner und andere Weihnachtsdekorationen zu bewundern. Der Rundgang endete im Cafe Einstein. Das Cafe war gut besucht. Es gab ein reichhaltiges Angebot an Kuchen und Salaten und es bestand die Möglichkeit, sich über das Gesehene und Erlebte auszutauschen. Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass sich viele Schüler:innen am Aufbau der Stände beteiligt haben. Sie leisteten neben den engagierten Lehrer::innen einen wesentlichen Beitrag, dass der TdoT wieder zu einem Erfolg wurde.

Sechstklässler überzeugten mit ihren Leseleistungen

Den ersten Platz beim diesjährigen Vorlesewettbewerb belegte Aaliyah Akkouh (6b), Zweite wurde Lea Esser aus der 6a und Dritte wurde

Betül Günlü aus der 6d.

Neun Schüler:innen aus den Deutschkursen des sechsten Jahrgangs waren zumdiesjährigen Vorlesewettbewerb angetreten. Jedes Jahr im Dezember wird dieser Wettbewerb bundesweit vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels organisiert. Alle teilnehmenden Schulen erhalten im Vorfeld Materialien vom Börsenverein, damit der Wettbewerb nach einheitlichen Vorgaben organisiert werden kann. In den Materialien finden sich auch gute Tipps für die Schüler:innen, wie man gut vorlesen kann. Besonders wichtig sind die Kriterienbögen für die Leseleistung nach denen die Schüler:innen eingeschätzt werden. Die jeweils besten Leser:innen aus den Deutschgruppen durften vor auserlesenem Publikum vorlesen, um den Schulsieger:in zu ermitteln. Die Vorlesenden wussten mit ihren Leseleistungen zu überzeugen. Die Jury hatte es von daher nicht einfach, eine Sieger:in zu bestimmen. Die Entscheidung war sehr knapp. Deshalb gab es eigentlich nur Gewinner. Die Jury unter dem Vorsitz von Lehrerin Ricarda Kutscher entschied sich für Aaliyah Akkouh aus der 6b. Neben Ricarda Kutscher bestand die Jury in diesem Jahr aus den Lehrer:innen Gonca Toy, Meike Kolk und Julius Hallmann. Für Aaliyah Akkouh geht es mit dem Vorlesen weiter. Sie wird die Albert-Einstein- Schule beim Stadtentscheid vertreten. Zum Abschluss der Veranstaltung bekamen die besten Leser:innen von der Organisatorin der Veranstaltung Lehrerin Ricarda Kutscher und dem Didaktischen Leiter Jochen Menn einen Büchergutschein als Preis überreicht. Für den Stadtentscheid drückt die Schulgemeinde ihr jetzt die Daumen.
Am 21.1.20 haben 25 Schüler des 13. Jahrgangs das Europaparlament in Brüssel besucht. Wir wurden von der Europa- parlamentarierin Frau Kammerevert empfangen. Neben einem Gespräch über ihre Arbeit im Europaparlament haben wir den Plenarsaal und den Gebäudekomplex besichtigt und erfahren, wie die Europäische Union für Freiheit, Frieden und Wohlstand arbeitet. Für die spanenden Innenstadt von Brüssel blieb auch noch Zeit. Belgische Waffeln und Schokolade haben alle überzeugt! Foto: © European Union 2020

AES Jahrgang 13 besuchte

Europaparlament in Brüssel

Auswertungsrunde zum Traumschulhof-Projekt erbrachte viele gute Ideen zur Gestaltung des Schulhofes von Gebäude 2

Am 30.01.2020 trafen sich interessierte Schüler:innen des fünften und sechsten Jahrgangs, Vertreter der SV, interessierte Eltern, Vorstandsmitglieder des Fördervereins und Lehrer:innen des Expertenteams zu einer Auswertungsrunde der Schülerarbeiten zur Gestaltung des Schulhofes von Gebäude 2. Die Gesprächsrunde wurde von Lehrerin Angela Ploch moderiert. Übereinstimmend kamen aus allen fünf Gruppen der Vorschlag, dass es eine Kletterwand, eingezeichnete Fußball- und Basketballfelder, mehr Sitzbänke, ein Klettergerüst und Sportgeräte geben sollte. Keine Einigkeit bestand unter den Gruppen, in welchen Bereichen des Schulhofes die einzelnen gewünschten Elemente platziert werden sollten. Deshalb war es erforderlich, in einer Diskussionsrunde zu einem Ergebnis zu kommen, wie die einzelnen Bereiche des Schulhofes gestaltet werden können. Folgende Absprachen wurden getroffen: An der Wand hinter dem Bereich der Pausenhalle soll eine Kletterwand angebracht werden. Weiter soll in diesem Bereich eine Ruhezone entstehen. Die Pausenhalle soll ebenfalls als Ruhezone genutzt werden. Die Tischtennisplatten sollen deshalb entfernt werden. Im Bereich unter den Bäumen sollen weitere Bänke aufgestellt werden. Aus der Runde kam der Vorschlag, ob die Bänke nicht im Technikunterricht hergestellt werden könnten. Weiter wurde der Vorschlag begrüßt, in diesem Bereich eine Tischtennisplatte aufzustellen. Die Wände im Schulhofbereich sollen durch Graffiti verschönert werden. Ein anderer Vorschlag war, dass entlang des Gebäudes Beete mit Kräutern und Blumen angelegt werden. Welcher Bodenbelag verwendet werden soll, blieb noch offen. Es gibt aber Wünsche nach Kunstrasen. Um die Spielgeräte herum wird ein Sicherheitsbelag gewünscht. In den Ruhezonen soll es Grünflächen geben. In der Mitte des Schulhofes soll es ein klar gekennzeichnetes Fußballfeld geben. Höhere Zäune sollen verhindern, dass Bälle in die Nachbargärten fliegen. Theateraufführungen, Sommerfest und Sponsorenlauf sollen Geld bringen Zum Abschluss der Sitzung wurde überlegt, wie es weitergehen könnte. Aus der Schülerschaft kam die Idee, Theaterstücke aufzuführen und das eingenommen Geld für die Schulhoferneuerung zu verwenden. Die Eltern regten an, ein Sommerfest zu veranstalten. Die Fördervereinsvorsitzende Claudia Güttner schlug vor, einen Sponsorenlauf durchzuführen. Ein weiterer Vorschlag bestand darin, Baufirmen anzusprechen, um Bänke aufzustellen. Wieder eine andere Anregung bestand darin, sich darüber zu informieren, ob es bei Stiftungen und staatlichen Institutionen Zuschüsse gibt. Auf der nächsten Sitzung soll überlegt werden, wie die Vorschläge konkret umgesetzt werden können. Erwähnt werden sollte noch zum Abschluss, dass sich alle Teilnehmer:innen sehr engagiert an der Diskussion beteiligten und dass die Ergebnisse der Gruppenarbeit ausschließlich von den betroffenen Schüler:innen präsentiert wurden.

Eine perfekt organisierte Karnevalsfeier sorgte für eine gute Stimmung

Pünktlich zur Weiberfastnacht 2020 begann die schon traditionelle Karnevalsfeier für den fünften und sechsten Jahrgang. Das SV-Team um die SV - Lehrer:innen Theresa Stein und Stephan Knapp hatte die Feier perfekt organisiert. Es gab verschiedene attraktive Angebote. Für jeden Geschmack war etwas dabei. Eine Schminkstation half die Kostümierung zu verbessern. Ein Essens- und Getränkestand sorgte für das leibliche Wohl. Es gab leckeren Kuchen, Pizza und verschiedene Kaltgetränke. Den größten Zuspruch fand die Disco im Musikraum. Die DJs der SV sorgten mit ihrer Musikauswahl für eine gute Stimmung. Zusätzlich wurde die Stimmung durch eine Reise nach Jerusalem und eine Polonaise angeheizt. Die Tanzfläche war somit ständig besetzt. Ein besonderer Höhepunkt war natürlich der Kostümwettbewerb. Dem Bestplatzierten winkte als Preis ein Mensagutschein. Ein besonders originelle Idee hatte ein Schüler, der sich alte Frau verkleidet hatte. Ebenfalls sehr originell war ein anderer Schüler, der sich als Lehrer ausgab. Die Renner waren natürlich die Biene Maya Kostüme. Nicht nur die Disco sorgte für gute Stimmung. Hoch her ging es auch beim Karaoke-Singen. Bekannte Popsongs wurden inbrünstig im Rudel intoniert. Ebenfalls ein Renner war die Tanzgruppe, die dann noch für den Abschluss der Karnevalsfete eine Überraschung parat hatte. Ruhig und entspannt ging es beim Basteln zu. Zum Abschluss der Feier gab es einen Flashmob auf dem Schulhof. Die Tanzgruppe zeigt der applaudierenden Menge ihren einstudierten Tanz. Mit einem Regen aus Popcorn endete die fröhliche und entspannte Feier. Das Orgateam der SV wollte mit dem Feiern gar nicht aufhören. Erst geduldiges Überzeugen und ein großes Lob der Abteilungsleiterin Jutta Harke setzte der schönen Feier ein Ende.

Bluma Meinhardt erinnerte eindrucksvoll an die vergessenen Opfer der Roma und Sinti

Am

Donnerstag,

den

10.09.2020,

erlebte

die

Klasse

10a

eine

besondere

GL-Stunde.

Zu

Gast

war

die

Schriftstellerin

Bluma

Meinhardt.

Sie

erzählte

aus

ihrem

ereignisreichen

Leben

als

Tochter

eines

Auschwitzüberlebenden

und

zog

die

Klasse

10

a

sogleich

in

ihren

Bann.

Ihre

Erzählung

wurde

durch

Musikbeiträge

zweier

Bandmitglieder

von

Romeny

Jag

unterbrochen.

Das

Ensemble

spielte

mitreissende

Musik vom Lieben und Leben, aber auch vom Leid und Verfolgung der Roma und Sinti.

Bluma

Meinhardt

ist

von

ihrer

Herkunft

eine

Roma

und

Sinti.

Ihr

Vater

wurde

nach

Auschwitz

verschleppt,

nur

weil

er

der

Volksgruppe

der

Roma

und

Sinti

angehörte.

Ohne

Grund

ermordeten

die

Nationalsozialisten

500

000

Roma

und

Sinti.

Alle

Menschen,

die

in

den

Augen

der

Nationalsozialisten

anders

waren,

sollten

eliminiert

werden.

Einer

breiten

Öffentlichkeit

ist

die

Tatsache

der

Ermordung

der

Sinti

und

Roma

immer

noch

nicht

bewusst.

Was

ihr

Vater

in

Auschwitz

erlebte,

war

von

einer

unvorstellbaren

Grausamkeit.

Er

sei

für

sein

ganzes

Leben

traumatisiert

gewesen.

Er

musste

miterleben,

wie

viele

aus

seiner

Familie

ermordet

wurden.

Im

Lager

erlebte

er

viele

schreckliche

Ereignisse.

Er

wurde

in

das

Zigeunerlager

eingewiesen,

indem

der

berühmt

berüchtigte

Dr.

Mengele

seine

grausamen

medizinischen

Experimente

durchführte.

Er

selbst

wurde

mit

einer

Spritze

an

Typhus

infiziert.

Er

überlebte diese grausame Prozedur.

Sie

selbst

sagt

über

sich,

dass

sie

stolz

sei,

eine

Zigeunerin

zu

sein.

Sie

empfände

den

Ausdruck

als

nicht

diskriminierend.

Das

Problem

sei,

dass

die

Gesellschaft

zu

wenig

über

die

Lebensweise

der

Zigeuner

wüssten

und

ihr

Wissen

aus

Vorurteilen

bestehe.

Sie

als

Zigeuner

wären

aber

die

Unberührbaren,

die

„ziehenden

Gauner“,

die

schon

seit

600

Jahren

in

Deutschland

lebten.

Die

Zigeuner

bräuchten

deshalb

kein

Mitleid,

sondern

Respekt.

Sie

sind

nach

der

Meinung

von

Bluma

Meinhardt

die

wahren

Europäer.

Sie

würden

keine

Grenzen

kennen,

bei

ihnen

gäbe

es

keinen

Krieg,

sie

würden

die

Idee

eines

grenzenlosen

Europas

leben.

Diese

Botschaft

will

Bluma

Meinhardt

in

die

Gesellschaft

tragen,

deshalb

schreibe

sie

Bücher

und

besuche

Schulen.

Ihr

ganzes

Leben

sei

von

den

schlimmen

Geschehnissen

in

ihrer

Familie

bestimmt

gewesen.

Schon

früh

hätte

sie

sich

um

ihren

Vater

kümmern

müssen.

Sie

habe

gar

keine

Kindheit

gehabt.

Weil

ihr

Vater

vor

dem

Zweiten

Weltkrieg

nicht

zur

Schule

gegen

durfte,

sei

er

Analphabet

gewesen.

Deshalb

musste

sie

den

Schriftverkehr

mit

den

Behörden

erledigen.

Sie

sei

mehr

die

Vertraute

ihres

Vaters

gewesen

als

seine

Tochter.

Sie

könne

alle

diese

Ereignisse

nicht

vergessen.

Der

Schatten

von

Auschwitz

verfolgt

mich,

sagte

sie.

Ihr

Antrieb

und

Motivation

sei

es,

sich

dafür

zu

engagieren,

dass

Auschwitz

nie

wieder

passiert.

Eindrücklich

warnte

sie

deshalb

vor

den

neuen

Rechten.

Sie

habe

den

Eindruck,

dass

die

Gefahr

des

aufkommenden

Rechtsradikalismus

unterschätzt würde. Sie appellierte daher eindrücklich an die Klasse, gegenüber den rechten Rassisten wachsam zu bleiben.

Die

Klassenlehrerin

Angela

Ploch

hatte

durch

einen

Kontakt

mit

Hans

Heinz

Schumacher,

dem

Vorsitzenden

der

Gedenk

&

und

Bildungsstätte

Pferdestall

Remscheid

e.V.,

dafür

gesorgt,

dass

Bluma

Meinhardt

an

der

Albert-Einstein-Schule

zu

Gast

war.

Hans

Heinz

Schumacher

wusste

noch

zu

berichten,

dass

in

Remscheid

bis

zur

ihrer

Deportation

am

2.

März

1943

73

Roma

und

Sinti

in

Remscheid

lebten.

Bluma

Meinhardts

Vater

gehörte

zu

den

Deportierten.

Für sie war es emotional sehr ambivalent an ihren Geburtsort Remscheid zurückzukehren.

Die Klasse bedauerte es sehr, wie schnell diese GL-Stunde vorüberging. Sie wünschte sich sehr, dass Bluma Meinhardt noch einmal in die Schule kommt.

Albert-Einstein-Schule Remscheid Städtische Gesamtschule Remscheid, Sekundarstufen I und II Brüderstraße 6-8 | DE-42853 Remscheid | Tel: 02191/461250
Brüderstraße 6-8 | 42853 Remscheid | Tel: 02191 / 461 250
Aktuelle Berichte und Fotos
zum Archiv
Der Tag der offenen Tür 2019 an der Albert-Einstein-Schule- ein Tag mit vielen interessanten Projekten und Unterrichtsaktivitäten - Ezgi und Özge Dalgali informieren über Projekte und Unterrichtsaktivitäten am Tag der offenen Tür. Jan Christoph Heinsch lieferte die Fotos. Wir schauten zuerst bei den Schulsanitätern vorbei. Wir erfuhren wie Erste Hilfe geleistet wird, und wie ein Verband angelegt wird. Zum Glück mussten die Sanitäter nicht zu einem Noteinsatz ausrücken. Bei den Streitschlichtern nebenan gab es Flyer , die darüber aufklärten wie Konflikte friedlich gelöst werden. Beide Konfliktpartner werden angehört und die Regeln der Streitschlichtung werden erklärt. Eine andere Schüleraktivität war der Auftritt der SV. Die SV veranstaltete eine Tombola bei der es viele schöne Sachen zu gewinnen gab. Unter anderem konnten wertvolle Fußbälle mit dem richtigen Los gewonnen werden. Bei den Peers ging es darum zu erklären, was Sucht ist. Dabei wurde auch darüber aufgeklärt, welche schlimmen Folgen eine Suchterkrankung haben kann. Die Besucher konnten mithilfe einer Rauschbrille einen Eindruck davon bekommen, wie es ist, mit 1,8 Promille Aufgaben zu erledigen. Unter anderem sollten sie einen Ball in einem Basketballkorb versenken Natürlich gab es auch eine ganze Anzahl an Unterrichtsstunden, die gezeigt wurden. Im Fach Gesellschaftslehre der Klasse 5b stand ein erdkundliches Thema im Mittelpunkt. Es wurde eine Atlas Olympiade durchgeführt. In spielerischer Form und an fünf Stationen mussten Aufgaben gelöst werden. In der Klasse 6a war der Englischunterricht sehr lebenspraktisch. Es gab ein englisches Frühstück. Dabei durften die englischen Frühstücksklassiker wie Porridge, Sausages, Toast und Tee mit Milch nicht fehlen. So wurde mit der praktizierten britischen Esskultur den Schüler:innen besonders einprägsam englische Vokabeln vermittelt. In der Biologiestunde der Klasse 6e ging es um die menschlichen Sinnesorgane. An verschiedenen Stationen wurde der Aufbau und die Funktionsweise der verschiedenen Organe erklärt. In den Klassen waren Schneeflocken und Schneemänner und andere Weihnachtsdekorationen zu bewundern. Der Rundgang endete im Cafe Einstein. Das Cafe war gut besucht. Es gab ein reichhaltiges Angebot an Kuchen und Salaten und es bestand die Möglichkeit, sich über das Gesehene und Erlebte auszutauschen. Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass sich viele Schüler:innen am Aufbau der Stände beteiligt haben. Sie leisteten neben den engagierten Lehrer:innen einen wesentlichen Beitrag, dass der TdoT wieder zu einem Erfolg wurde.
Sechstklässler überzeugten mit ihren Leseleistungen Den ersten Platz beim diesjährigen Vorlesewettbewerb belegte Aaliyah Akkouh (6b), Zweite wurde Lea Esser aus der 6a und Dritte wurde Betül Günlü aus der 6d. Neun Schüler:innen aus den Deutschkursen des sechsten Jahrgangs waren zumdiesjährigen Vorlesewettbewerb angetreten. Jedes Jahr im Dezember wird dieser Wettbewerb bundesweit vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels organisiert. Alle teilnehmenden Schulen erhalten im Vorfeld Materialien vom Börsenverein, damit der Wettbewerb nach einheitlichen Vorgaben organisiert werden kann. In den Materialien finden sich auch gute Tipps für die Schüler:innen, wie man gut vorlesen kann. Besonders wichtig sind die Kriterienbögen für die Leseleistung nach denen die Schüler:innen eingeschätzt werden. Die jeweils besten Leser:innen aus den Deutschgruppen durften vor auserlesenem Publikum vorlesen, um den Schulsieger:in zu ermitteln. Die Vorlesenden wussten mit ihren Leseleistungen zu überzeugen. Die Jury hatte es von daher nicht einfach, eine Sieger:in zu bestimmen. Die Entscheidung war sehr knapp. Deshalb gab es eigentlich nur Gewinner. Die Jury unter dem Vorsitz von Lehrerin Ricarda Kutscher entschied sich für Aaliyah Akkouh aus der 6b. Neben Ricarda Kutscher bestand die Jury in diesem Jahr aus den Lehrer:innen Gonca Toy, Meike Kolk und Julius Hallmann. Für Aaliyah Akkouh geht es mit dem Vorlesen weiter. Sie wird die Albert-Einstein- Schule beim Stadtentscheid vertreten. Zum Abschluss der Veranstaltung bekamen die besten Leser:innen von der Organisatorin der Veranstaltung Lehrerin Ricarda Kutscher und dem Didaktischen Leiter Jochen Menn einen Büchergutschein als Preis überreicht. Für den Stadtentscheid drückt die Schulgemeinde ihr jetzt die Daumen.
Am 21.1.20 haben 25 Schüler des 13. Jahrgangs das Europaparlament in Brüssel besucht. Wir wurden von der Europa- parlamentarierin Frau Kammerevert empfangen. Neben einem Gespräch über ihre Arbeit im Europaparlament haben wir den Plenarsaal und den Gebäudekomplex besichtigt und erfahren, wie die Europäische Union für Freiheit, Frieden und Wohlstand arbeitet. Für die spanenden Innenstadt von Brüssel blieb auch noch Zeit. Belgische Waffeln und Schokolade haben alle überzeugt! Foto: © European Union 2020
AES Jahrgang 13 besuchte Europaparlament in Brüssel
Auswertungsrunde zum Traumschulhof-Projekt erbrachte viele gute Ideen zur Gestaltung des Schulhofes von Gebäude 2 Am 30.01.2020 trafen sich interessierte Schüler:innen des fünften und sechsten Jahrgangs, Vertreter der SV, interessierte Eltern, Vorstandsmitglieder des Fördervereins und Lehrer:innen des Expertenteams zu einer Auswertungsrunde der Schülerarbeiten zur Gestaltung des Schulhofes von Gebäude 2. Die Gesprächsrunde wurde von Lehrerin Angela Ploch moderiert. Übereinstimmend kamen aus allen fünf Gruppen der Vorschlag, dass es eine Kletterwand, eingezeichnete Fußball- und Basketballfelder, mehr Sitzbänke, ein Klettergerüst und Sportgeräte geben sollte. Keine Einigkeit bestand unter den Gruppen, in welchen Bereichen des Schulhofes die einzelnen gewünschten Elemente platziert werden sollten. Deshalb war es erforderlich, in einer Diskussionsrunde zu einem Ergebnis zu kommen, wie die einzelnen Bereiche des Schulhofes gestaltet werden können. Folgende Absprachen wurden getroffen: An der Wand hinter dem Bereich der Pausenhalle soll eine Kletterwand angebracht werden. Weiter soll in diesem Bereich eine Ruhezone entstehen. Die Pausenhalle soll ebenfalls als Ruhezone genutzt werden. Die Tischtennisplatten sollen deshalb entfernt werden. Im Bereich unter den Bäumen sollen weitere Bänke aufgestellt werden. Aus der Runde kam der Vorschlag, ob die Bänke nicht im Technikunterricht hergestellt werden könnten. Weiter wurde der Vorschlag begrüßt, in diesem Bereich eine Tischtennisplatte aufzustellen. Die Wände im Schulhofbereich sollen durch Graffiti verschönert werden. Ein anderer Vorschlag war, dass entlang des Gebäudes Beete mit Kräutern und Blumen angelegt werden. Welcher Bodenbelag verwendet werden soll, blieb noch offen. Es gibt aber Wünsche nach Kunstrasen. Um die Spielgeräte herum wird ein Sicherheitsbelag gewünscht. In den Ruhezonen soll es Grünflächen geben. In der Mitte des Schulhofes soll es ein klar gekennzeichnetes Fußballfeld geben. Höhere Zäune sollen verhindern, dass Bälle in die Nachbargärten fliegen. Theateraufführungen, Sommerfest und Sponsorenlauf sollen Geld bringen Zum Abschluss der Sitzung wurde überlegt, wie es weitergehen könnte. Aus der Schülerschaft kam die Idee, Theaterstücke aufzuführen und das eingenommen Geld für die Schulhoferneuerung zu verwenden. Die Eltern regten an, ein Sommerfest zu veranstalten. Die Fördervereinsvorsitzende Claudia Güttner schlug vor, einen Sponsorenlauf durchzuführen. Ein weiterer Vorschlag bestand darin, Baufirmen anzusprechen, um Bänke aufzustellen. Wieder eine andere Anregung bestand darin, sich darüber zu informieren, ob es bei Stiftungen und staatlichen Institutionen Zuschüsse gibt. Auf der nächsten Sitzung soll überlegt werden, wie die Vorschläge konkret umgesetzt werden können. Erwähnt werden sollte noch zum Abschluss, dass sich alle Teilnehmer:innen sehr engagiert an der Diskussion beteiligten und dass die Ergebnisse der Gruppenarbeit ausschließlich von den betroffenen Schüler:innen präsentiert wurden.
Eine perfekt organisierte Karnevalsfeier sorgte für eine gute Stimmung Pünktlich zur Weiberfastnacht 2020 begann die schon traditionelle Karnevalsfeier für den fünften und sechsten Jahrgang. Das SV-Team um die SV - Lehrer:innen Theresa Stein und Stephan Knapp hatte die Feier perfekt organisiert. Es gab verschiedene attraktive Angebote. Für jeden Geschmack war etwas dabei. Eine Schminkstation half die Kostümierung zu verbessern. Ein Essens- und Getränkestand sorgte für das leibliche Wohl. Es gab leckeren Kuchen, Pizza und verschiedene Kaltgetränke. Den größten Zuspruch fand die Disco im Musikraum. Die DJs der SV sorgten mit ihrer Musikauswahl für eine gute Stimmung. Zusätzlich wurde die Stimmung durch eine Reise nach Jerusalem und eine Polonaise angeheizt. Die Tanzfläche war somit ständig besetzt. Ein besonderer Höhepunkt war natürlich der Kostümwettbewerb. Dem Bestplatzierten winkte als Preis ein Mensagutschein. Ein besonders originelle Idee hatte ein Schüler, der sich alte Frau verkleidet hatte. Ebenfalls sehr originell war ein anderer Schüler, der sich als Lehrer ausgab. Die Renner waren natürlich die Biene Maya Kostüme. Nicht nur die Disco sorgte für gute Stimmung. Hoch her ging es auch beim Karaoke-Singen. Bekannte Popsongs wurden inbrünstig im Rudel intoniert. Ebenfalls ein Renner war die Tanzgruppe, die dann noch für den Abschluss der Karnevalsfete eine Überraschung parat hatte. Ruhig und entspannt ging es beim Basteln zu. Zum Abschluss der Feier gab es einen Flashmob auf dem Schulhof. Die Tanzgruppe zeigt der applaudierenden Menge ihren einstudierten Tanz. Mit einem Regen aus Popcorn endete die fröhliche und entspannte Feier. Das Orgateam der SV wollte mit dem Feiern gar nicht aufhören. Erst geduldiges Überzeugen und ein großes Lob der Abteilungsleiterin Jutta Harke setzte der schönen Feier ein Ende.

Bluma

Meinhardt

erinnerte

eindrucksvoll

an

die

vergessenen

Opfer

der Roma und Sinti

Am

Donnerstag,

den

10.09.2020,

erlebte

die

Klasse

10a

eine

besondere

GL-Stunde.

Zu

Gast

war

die

Schriftstellerin

Bluma

Meinhardt.

Sie

erzählte

aus

ihrem

ereignisreichen

Leben

als

Tochter

eines

Auschwitzüberlebenden

und

zog

die

Klasse

10

a

sogleich

in

ihren

Bann.

Ihre

Erzählung

wurde

durch

Musikbeiträge

zweier

Bandmitglieder

von

Romeny

Jag

unterbrochen.

Das

Ensemble

spielte

mitreissende

Musik

vom

Lieben

und

Leben,

aber

auch vom Leid und Verfolgung der Roma und Sinti.

Bluma

Meinhardt

ist

von

ihrer

Herkunft

eine

Roma

und

Sinti.

Ihr

Vater

wurde

nach

Auschwitz

verschleppt,

nur

weil

er

der

Volksgruppe

der

Roma

und

Sinti

angehörte.

Ohne

Grund

ermordeten

die

Nationalsozialisten

500

000

Roma

und

Sinti.

Alle

Menschen,

die

in

den

Augen

der

Nationalsozialisten

anders

waren,

sollten

eliminiert

werden.

Einer

breiten

Öffentlichkeit

ist

die

Tatsache

der

Ermordung

der

Sinti

und

Roma

immer

noch

nicht

bewusst.

Was

ihr

Vater

in

Auschwitz

erlebte,

war

von

einer

unvorstellbaren

Grausamkeit.

Er

sei

für

sein

ganzes

Leben

traumatisiert

gewesen.

Er

musste

miterleben,

wie

viele

aus

seiner

Familie

ermordet

wurden.

Im

Lager

erlebte

er

viele

schreckliche

Ereignisse.

Er

wurde

in

das

Zigeunerlager

eingewiesen,

indem

der

berühmt

berüchtigte

Dr.

Mengele

seine

grausamen

medizinischen

Experimente

durchführte.

Er

selbst

wurde

mit

einer

Spritze

an

Typhus

infiziert. Er überlebte diese grausame Prozedur.

Sie

selbst

sagt

über

sich,

dass

sie

stolz

sei,

eine

Zigeunerin

zu

sein.

Sie

empfände

den

Ausdruck

als

nicht

diskriminierend.

Das

Problem

sei,

dass

die

Gesellschaft

zu

wenig

über

die

Lebensweise

der

Zigeuner

wüssten

und

ihr

Wissen

aus

Vorurteilen

bestehe.

Sie

als

Zigeuner

wären

aber

die

Unberührbaren,

die

„ziehenden

Gauner“,

die

schon

seit

600

Jahren

in

Deutschland

lebten.

Die

Zigeuner

bräuchten

deshalb

kein

Mitleid,

sondern

Respekt.

Sie

sind

nach

der

Meinung

von

Bluma

Meinhardt

die

wahren

Europäer.

Sie

würden

keine

Grenzen

kennen,

bei

ihnen

gäbe

es

keinen

Krieg,

sie

würden

die

Idee

eines

grenzenlosen

Europas

leben.

Diese

Botschaft

will

Bluma

Meinhardt

in

die

Gesellschaft tragen, deshalb schreibe sie Bücher und besuche Schulen.

Ihr

ganzes

Leben

sei

von

den

schlimmen

Geschehnissen

in

ihrer

Familie

bestimmt

gewesen.

Schon

früh

hätte

sie

sich

um

ihren

Vater

kümmern

müssen.

Sie

habe

gar

keine

Kindheit

gehabt.

Weil

ihr

Vater

vor

dem

Zweiten

Weltkrieg

nicht

zur

Schule

gegen

durfte,

sei

er

Analphabet

gewesen.

Deshalb

musste

sie

den

Schriftverkehr

mit

den

Behörden

erledigen.

Sie

sei

mehr

die

Vertraute

ihres

Vaters

gewesen

als

seine

Tochter.

Sie

könne

alle

diese

Ereignisse

nicht

vergessen.

Der

Schatten

von

Auschwitz

verfolgt

mich,

sagte

sie.

Ihr

Antrieb

und

Motivation

sei

es,

sich

dafür

zu

engagieren,

dass

Auschwitz

nie

wieder

passiert.

Eindrücklich

warnte

sie

deshalb

vor

den

neuen

Rechten.

Sie

habe

den

Eindruck,

dass

die

Gefahr

des

aufkommenden

Rechtsradikalismus

unterschätzt

würde.

Sie

appellierte

daher eindrücklich an die Klasse, gegenüber den rechten Rassisten wachsam zu bleiben.

Die

Klassenlehrerin

Angela

Ploch

hatte

durch

einen

Kontakt

mit

Hans

Heinz

Schumacher,

dem

Vorsitzenden

der

Gedenk

&

und

Bildungsstätte

Pferdestall

Remscheid

e.V.,

dafür

gesorgt,

dass

Bluma

Meinhardt

an

der

Albert-Einstein-Schule

zu

Gast

war.

Hans

Heinz

Schumacher

wusste

noch

zu

berichten,

dass

in

Remscheid

bis

zur

ihrer

Deportation

am

2.

März

1943

73

Roma

und

Sinti

in

Remscheid

lebten.

Bluma

Meinhardts

Vater

gehörte

zu

den

Deportierten.

Für

sie

war

es

emotional

sehr ambivalent an ihren Geburtsort Remscheid zurückzukehren.

Die

Klasse

bedauerte

es

sehr,

wie

schnell

diese

GL-Stunde

vorüberging.

Sie

wünschte

sich

sehr,

dass

Bluma Meinhardt noch einmal in die Schule kommt.